In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig und dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt.
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Die SB 12

Die SB 12 ist das erste Segelflugzeug, das mit Hilfe von Blasturbulatoren die Grenzschicht beeinflußt und somit den Profilwiderstand verringert. Sie geht aus dem Serienflugzeug Hornet C hervor. Rumpf, Leitwerk und Flächen wurden in den Formen der Firma Glasflügel gebaut. Anschließend wurde auf die Flächen ein neues Profil aufgespachtelt, daß von den beiden DLR-Aerodynamikern Armin Quast und Karl-Heinz Horstmann speziell für den Zweck des Ausblasens entwickelt wurde und Blaskanäle und Blasturbulatoren enthält. Da der Großteil des Fliegers aus Serienprodukten besteht konnte die SB 12 in nur halbjähriger Bauzeit hergestellt werden und flog am 06.04.1980 zum ersten Mal.

Die Technik des Ausblasens lieferte die gewünschten Ergebnisse und hat seitdem auch Einzug in den Serienflugzeugbau gefunden. In gewissem Sinne ist auch die SB 14 eine Weiterentwicklung der SB 12, denn bei der SB 14 werden zwei Reihen von Blasturbulatoren die Grenzschicht beeinflußen. Die vordere der beiden Reihen soll dabei im Schnellflug abgeschaltet werden können, um die laminare Laufstrecke zu verlängern.

Die SB 12 wurde neun Jahre lang in der Gruppe geflogen und 1989 verkauft. Etwa zehn Jahre später stand sie erneut zum Verkauf, diesmal erhielt eine Alte Dame der Akaflieg den Zuschlag, die SB 12 war aber im Süden stationiert und flog in den Alpen. 2007 schließlich wurde sie von einem Alten Herren nach Braunschweig zurückgeholt.

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Technische Daten

SB 12
SB 12 über See